Positive Daten überwiegen die negativen
"Deutschland hat konjunkturelle Talsohle verlassen"

Deutschland hat die konjukturelle Talsohle nach Meinung von Bundesbankpräsident Ernst Welteke verlassen. Darauf ließen die jüngsten Konjunkturdaten schließen, sagte Welteke in Berlin.

HB BERLIN. „Ich glabue, dass wir in einer Situation sind, wo wir die Talsohle verlassen haben“, sagte Welteke am Rande einer Veranstaltung am Donnerstag in Berlin auf die Frage nach den jüngsten Konjunkturzahlen. In den vergangenen Tagen hätten die positiven Daten die negativen überwogen, meinte er.

Derartige Unsicherheiten seien allerdings typisch für konjunkturelle Wendezeiten, bekräftigte der Bundesbankpräsident zuvor in einer Rede gemachte Aussagen, in der er auch von einer „sehr bescheidenen“ Wirtschaftslage in Deutschland gesprochen hatte.

Welteke unterstrich, es bestünden nach wie vor Risiken, und die zu erwartende Wachstunmskurve werde flach verlaufen. Mit Blick auf den Wechselkurs von Euro und US-Dollar meinte Welteke, dieser liege „in etwa auf seinem langfristigen Durchschnittsniveau“. Im Schnitt befinde sich der Kurs auf dem Niveau wie vor der Einführung des Euro. Zwar sei durch den Anstieg des Euro-Kurses die Wettbewerbsfähigkeit der Exporteure geringer geworden, diese hätten zuvor aber auch vom niedrigeren Kurs profitiert.

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