Positiver Trend
Zahl der Firmenpleiten geht zurück

Durch den kräftigen Aufschwung wird die Zahl der Firmenpleiten in diesem Jahr einer Studie zufolge auf den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren sinken. Sogar den kleinen Unternehmen geht es wieder besser.

HB BERLIN. Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet mit einem Rückgang der Insolvenzen um 5 000 auf rund 25 000, wie es in dem am Montag veröffentlichten Konjunkturbericht heißt. Weniger Pleiten gab es zuletzt 1995. Bereits seit 2003 werden immer weniger Konkurse angemeldet.

„Während bislang vor allem größere, häufig exportorientierte Unternehmen von dem wirtschaftlichen Aufschwung und dem Exportboom der vergangenen Jahre profitieren konnten, verbessert sich nun auch die Lage der kleinen Unternehmen“, betonten die Experten. Grund sei die spürbar anziehende Inlandsnachfrage. Im Westen dürfte der Rückgang der Firmenpleiten anders als in den Vorjahren kräftiger ausfallen als im Osten. Dort sei die Marktbereinigung bereits weit fortgeschritten, hieß es zur Begründung.

Von Januar bis März meldetet das Statistische Bundesamt 7 336 Firmenpleiten. Das waren fast 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor

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