Konjunktur
Preisanstieg in Eurozone gebremst

Wieder deutlich abgeschwächt hat sich im November der Preisanstieg in der Euro-Zone.

HB LONDON/BRÜSSEL. Die jährliche Inflationsrate betrug 2,2 Prozent nach 2,4 Prozent im Oktober. Damit bestätigte das Europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg eine eigene Schätzung von Ende November. Preisstabilität ist damit aber noch nicht erreicht: vor allem gestiegene Energie- und Tabakpreise heizten die Inflation in den zwölf Ländern mit der Euro-Währung an. Preisrückgänge gab es hingegen bei Nahrungsmitteln und in der Telekommunikation.

Von Monat zu Monat betrug die Rate im November minus 0,1 Prozent. Vor einem Jahr hatte die Jahresrate bei 2,2 Prozent gelegen. Wegen der hohen Ölpreise dürfte die Durchschnittsrate 2004 laut EU-Kommission bei 2,1 Prozent liegen, für das kommende Jahr werden 1,9 Prozent vorhergesagt.

In der gesamten EU mit 25 Staaten betrug die Jahresrate im November 2,2 Prozent nach 2,3 Prozent im Oktober. Deutschland schnitt mit 2,0 Prozent besser ab als die meisten Länder.

Nur bei Raten von bis zu oder nahe zwei Prozent ist nach den Regeln der Europäischen Zentralbank (EZB) Preisstabilität im Euro-Gebiet gewahrt. Bei niedrigen Raten hat die Zentralbank mehr Spielraum für Zinssenkungen zur Ankurbelung der Wirtschaft. Derzeit liegt der wichtigste Leitzins bei zwei Prozent.

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