Preisschub
Die Getreidepreise explodieren

Schlechte Nachrichten für die Verbraucher: Lebensmittel werden spürbar teurer. Experten zufolge ist dies nur der Anfang einer neuen Entwicklung.

HB DÜSSELDORF. „Die Verbraucher müssen sich auf steigende Lebensmittelpreise einstellen. Die Zeiten in denen Lebensmittel immer billiger und billiger wurden, sind vorbei“, prognostiziert Sabine Eichner vom Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels.

Die jüngsten Zahlen der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle für Erzeugnisse der Ernährungswirtschaft (ZMP) bestätigen das. Frische Produkte wie Brot, Wurst, Eier oder Molkereiprodukte sind danach in diesem Monat um 3 Prozent teurer als im Vorjahr. Geflügelfleisch kostet sogar fast 10 Prozent mehr. Und weitere Preisschübe sind schon in Sicht.

Beispiel Milch: „Das Päckchen Butter wird in Kürze wohl um 40 Cent teurer werden, geschnittener Käse um bis zu 50 Cent je Packung“, schätzt der Geschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes Eckhard Heuser. Auch bei Jogurt, Quark und Käse sei mit Preiserhöhungen zu rechnen.

Beispiel Brot: Hier dürften nach Einschätzungen des Zentralverbandes des Bäckerhandwerks die Preissteigerungen ein bisschen über der Inflationsrate liegen und im Einzelfall bis zu 5 Prozent gehen.

Beispiel Süßigkeiten: Egal ob Schokolade, Kekse oder Bonbons - Überall rechnet der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie mit einer Verteuerung der Produkte.

Für die deutschen Verbraucher ist es eine ungewohnte Situation. Jahrelang lagen die Preissteigerungen bei Lebensmitteln deutlich unter der allgemeinen Inflationsrate. Es schien so etwas wie ein Grundrecht auf billige Lebensmittel zu geben. Doch plötzlich hat sich dieser Trend gewendet.

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