Preistreiber Mineralölprodukte
Großhandelspreise ziehen an

Im Vergleich zum Juli mussten im August im deutschen Großhandel höhere Preise gezahlt werden. Preistreiber waren vor allem Mineralölprodukte.

HB WIESBADEN. Die im Großhandel verkauften Produkte seien im August im Vergleich zum Vormonat im Schnitt 0,4 % teurer gewesen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Im Vergleich zum August 2002 seien die Preise im Großhandel damit um 0,8 % gestiegen. Ein Preistreiber waren dem Amt zufolge im August auch die Mineralölprodukte: Ohne diese hätten die Großhandelspreise zum Vorjahr nur um 0,5 % zugelegt, der Preisanstieg zum Juli hätte nur 0,3 % betragen. Im Juli hatte die Jahresteuerung im Großhandel noch bei 0,4 % gelegen, zum Vormonat waren die Preise um 0,2 % gesunken.

Binnen Monatsfrist verteuerte sich dem Amt zufolge Fisch um 8,5 %, Getreide um 7 % und Äpfel um 4,5 %. Dagegen musste für Kartoffeln im Großhandel 12,4 % und für Tomaten 7,2 % weniger gezahlt werden.

Fisch und Getreide gehörten auch im Jahresvergleich mit einem Preisanstieg um 16,1 beziehungsweise 13,3 % zu den stärksten Preistreibern. Zitrusfrüchte kosteten sogar 18,8 % mehr als im August 2002. Dagegen waren Bananen um 18 % billiger, für lebende Schweine wurde im Großhandel 9,2 % weniger gezahlt. Auch Schweine- und Geflügelfleisch waren rund fünf Prozent billiger als vor einem Jahr.

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