Private Verbrauch wird weiter lahmen
Deutschland hinkt beim Aufschwung hinterher

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrem Frühjahrsgutachten ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum um 0,2 Prozent gesenkt. Wegen seiner hausgemachten Probleme bleibt Deutschland nach Einschätzung der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ein Nachzügler im weltweiten Aufschwung.

HB BERLIN. Für dieses und das nächste Jahr erwarten die sechs Institute in ihrem am Dienstag veröffentlichten Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung nur ein Wirtschaftswachstum von je 1,5 Prozent. Damit revidierten die Forscher ihren Ausblick für dieses Jahr im Vergleich zum Herbstgutachten um 0,2 Punkte nach unten. Ohne die zusätzlichen Arbeitstage in diesem Jahr würde das Wachstum sogar nur 0,9 Prozent betragen.

„Die deutsche Wirtschaft löst sich langsam aus der Stagnation“, hieß es im Gutachten. Während im produzierenden Gewerbe die Nachfrage und die Produktion getragen vom Aufschwung der Weltwirtschaft wieder zunähmen, komme die Binnenkonjunktur nicht in Schwung. Dafür sei vor allem der schwache Konsum verantwortlich, der von der Verunsicherung der Verbraucher durch Reformen und die hohe Arbeitslosigkeit verursacht werde. „Die Exporte werden dagegen im laufenden Jahr - trotz der stärkeren Aufwertung des Euro - auf Grund des kräftigeren Aufschwungs der Weltwirtschaft wohl etwas rascher steigen als im Herbst erwartet“, hieß es.

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