Produktion
Chemieindustrie trotzt hohen Ölpreisen

Die deutsche Chemieindustrie ist trotz der Belastungen aus hohen Rohstoffpreisen und starkem Euro schwungvoll in das Jahr 2008 gestartet.

HB FRANKFURT/MAIN. Nach einer Atempause Ende vergangenen Jahres legten Umsatz und Produktion in den ersten drei Monaten 2008 wieder deutlich zu. Das teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) am Dienstag in Frankfurt am Main mit.

Für das Gesamtjahr bestätigte der VCI seine Prognose, wonach die Produktion mit 2,5 Prozent etwas langsamer wachsen soll als in den vergangenen Boomjahren. „Der starke Euro, die immer neuen Rekordstände beim Ölpreis und die schwache US-Wirtschaft werden sich im Laufe des Jahres dämpfend auswirken. Der Boom in Asien wird nur zum Teil für einen Ausgleich sorgen“, sagte VCI-Präsident Ulrich Lehner.

In den ersten drei Monaten 2008 steigerte die Branche die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent und gegenüber dem letzten Vierteljahr 2007 um 1,6 Prozent. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorquartal um fünf Prozent auf 44,5 Milliarden Euro.

Wachstumsimpulse kamen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Der Export profitierte von der guten Konjunktur in Europa. Auf dem Heimatmarkt sorgte die kräftige Nachfrage der Industriekunden für steigenden Absatz.

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