„Professor Weber ist der Bundesbank wohl bekannt“
Noch kein Termin für Anhörung Webers anberaumt

Die Bundesbank ist von der Regierung über die geplante Nominierung des Wirtschaftsweisen Axel Weber zum Notenbank-Präsidenten informiert worden, hat aber noch keinen Termin für eine Anhörung des Kandidaten angesetzt.

HB FRANKFURT. „Professor Weber ist der Bundesbank wohl bekannt“, sagte ein Sprecher der Bank am Mittwoch in Frankfurt. Weber sei Mitglied im Forschungsbeirat des wissenschaftlichen Forschungszentrums der Bundesbank und habe bei verschiedenen Konferenzen bereits maßgeblich mitgewirkt. Die Bundesbank warte nun die offizielle Nominierung nach der Kabinettssitzung am Vormittag ab, um dann eine Anhörung des Kandidaten einzuberufen. „Ein Termin steht noch nicht fest“, sagte der Sprecher. In der Anhörung prüft der Bundesbank-Vorstand Webers fachliche Eignung. Die Einschätzung des Vorstands wird der Regierung anschließend vertraulich mitgeteilt. Der Vorstand tritt am Vormittag zu seiner regulären Sitzung zusammen.

Die Bundesregierung hatte am Dienstagabend überraschend den Kölner Wirtschaftsprofessor als Nachfolger von Ernst Welteke vorgeschlagen. Welteke war wegen der Affäre um einen von der Dresdner Bank bezahlten Hotelaufenthalt zurückgetreten. Mit 47 Jahren wäre Weber der jüngste Präsident der Bundesbank. Seit zwei Jahren gehört der renommierte Wirtschaftswissenschaftler dem Sachverständigenrat der Bundesregierung an.

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