RBS/NTC-Einkaufsmanagerindex
Dienstleister in der Euro-Zone lassen Federn

Die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern im Euro-Raum sind im November auseinandergelaufen. Während das Verarbeitende Gewerbe überraschend zulegte, lief es in der Service-Branche so schleppend wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr.

HB BERLIN. Der RBS/NTC-Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister sank vorläufigen Berechnungen zufolge auf 53,7 von 55,8 Punkten, wie das britische Forschungsinstitut NTC am Freitag zu seiner Umfrage unter mehr als 2000 Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 55,2 Zähler gerechnet. Der Index signalisiert zwar noch immer Wachstum. Der Auftragseingang fiel aber so schwach aus wie seit zwei Jahren nicht mehr. Trotz noch immer reger Nachfrage trübten sich die Rahmenbedingungen auch im Zuge der Kreditkrise ein, so dass in einigen Fällen Investitionen aufgeschoben wurden.

Der RBS/NTC-Index für die Industrie legte dagegen unerwartet auf 52,6 Punkte von 51,5 Zählern im Vormonatzu. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 51 Punkte gerechnet. Produktion und Neuaufträge zogen leicht an. Trotz des Anstiegs zeigt das Stimmungsbarometer das zweitniedrigste Niveau seit mehr als zwei Jahren an. Das Wachstum reicht nicht mehr an das Niveau des Vorjahres und der ersten Jahreshälfte heran.

Die vorläufigen Daten liefern knapp zwei Wochen vor Bekanntgabe der endgültigen Einkaufsmanagerindizes und damit früher als andere Indikatoren einen ersten Überblick über den Konjunkturverlauf in Euro-Land. Der RBS/NTC-Composite-Index, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, sank auf 53,8 von 54,7 Punkten. Die endgültigen Daten werden Anfang Dezember veröffentlicht.

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