RBS/NTC-Serviceindex
Deutsche Diensteister haben gut zu tun

Die Dienstleister in der Euro-Zone setzen ihren Aufschwung fort. Auch in Deutschland läufen die Geschäfte bestens. Die Unternehmen stellten zur Bewältigung der kräftig wachsenden Neuaufträge so viel Personal ein wie seit der Fußball-WM nicht mehr. Ein Land entwickelt sich aber noch dynamischer.

HB BERLIN/LONDON. Der monatlich vom britischen Forschungsinstitut NTC ermittelte Service-Index stieg im März auf 57,5 von 57,2 Punkten, wie NTC mitteilte. In der Euro-Zone sank er auf 57,4 von 57,5 Zählern.

Das Konjunkturbarometer signalisiert bei Werten über 50 eine Verbesserung der Geschäfte in dem größten Wirtschaftsbereich. Befragt werden sechs Branchen von Hotels über IT-Firmen bis zu Banken.

NTC zufolge verbesserte sich in Deutschland die Lage auf breiter Front. Der RBS/NTC-Service-Index notiert nun schon seit dreieinhalb Jahren im Wachstumsbereich über 50 Zählern. Erstmals in diesem Jahr gewann das Neugeschäft Dynamik. Die 450 befragten Einkaufsmanager führten den neuen Schwung auf die robuste Binnenkonjunktur und die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen zurück.

Die unerledigten Aufträge nahmen erstmals seit vier Monaten wieder zu. Um sie abarbeiten zu können, stellten die Firmen verstärkt Personal ein: Der entsprechende Teilindex kletterte auf 54,8 von 53,7 Punkten. Damit schufen die Firmen so viele neue Stellen wie zuletzt im WM-Monat Juni 2006. Insgesamt stellen sie seit 16 Monaten ein.

Die Kosten stiegen nicht mehr ganz so stark wie im Vormonat. Die Inflationsrate lag wegen der hohen Kraftstoffpreise und der höheren Kapitalmarktzinsen aber noch immer über dem langjährigen Durchschnitt. Die Verkaufspreise wurden etwas stärker angehoben.

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