Regierung von George W. Bush
Weißes Haus senkt Wachstumsprognose

Die Regierung von US-Präsident George W. Bush hat ihre offiziellen Prognosen für das Wirtschaftswachstum in diesem und im kommenden Jahr gesenkt.

HB WASHINGTON. Das Wachstum in den USA gehe auf ein nachhaltigeres Niveau zurück, sagte Finanzminister Henry Paulson am Dienstag bei der Vorlage der Prognose in Washington. Der Arbeitsmarkt und auch die Inflation stabilisierten sich.

Für 2006 erwartet die Regierung nun ein Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft von 3,1 Prozent und für 2007 ein Plus von 2,9 Prozent. Im Juni hatte sie ein Wachstum von 3,6 Prozent in diesem und 3,3 Prozent im nächsten Jahr vorhergesagt. Die Prognosesenkung sei vor allem auf die Abschwächung des Immobilienmarktes zurückzuführen, sagte der Vorsitzende des wirtschaftlichen Beraterstabes der Regierung, Edward Lazear.

Der Inflationsausblick für dieses Jahr verbesserte sich. Die Regierung rechnet nun mit einer Teuerungsrate von 2,3 Prozent nach zunächst angenommenen 3,0 Prozent. 2007 wird aber mit 2,6 Prozent ein höherer Anstieg der Verbraucherpreise erwartet als zuvor, als die Regierung von einer Inflation von 2,4 Prozent ausging.

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