Registrierte Fälle
Insolvenzen gehen im ersten Quartal zurück

In den ersten drei Monaten des Jahres ist die Zahl der Firmenpleiten und Unternehmensinsolvenzen gesunken. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen nahm ab.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, registrierten die Amtsgerichte im ersten Quartal 2008 insgesamt 38 281 Insolvenzen in Deutschland, das waren 13,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Allerdings fehlen den Statistiker zufolge bei den 2007er Vergleichszahlen die Angaben aus Nordrhein-Westfalen, weil dort die Insolvenzfälle nicht periodengerecht gemeldet worden seien.

Neben den Firmenpleiten – insgesamt 7 147 – bei denen ein Rückgang von 12,6 Prozent ermittelt wurde, nahm auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ab. Hier gab es von Januar bis März 2008 insgesamt 31 134 Fälle, was einem Minus von 13,2 Prozent entspricht.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für das erste Quartal auf 7,3 Milliarden Euro gegenüber 8,3 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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