Rendite auf höchstem Stand
Japans Banken beginnen mit Zinserhöhungen

Nur knapp zwei Wochen, nachdem die japanische Notenbank zur Steuerung über die Zinspolitik zurückgekehrt ist, haben erste japanische Banken die Zinsen angehoben.

bas TOKIO. Branchenführer Mitsubishi UFJ verdoppelte seinen Satz für einjährige Festgeldanlagen gestern von 0,03 auf 0,06 Prozent und hob ihn für zehnjährige Festgeldanlagen unter drei Mill. Yen (gut 21 000 Euro) von 0,15 auf 0,35 Prozent an.

Die japanische Notenbank betonte zwar, die Zinsen würden eine Zeit lang bei null Prozent bleiben. Doch die Erwartung einer möglichen Erhöhung in der zweiten Jahreshälfte treibt schon jetzt die Anleiherenditen in die Höhe. In der vergangenen Woche war die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen mit 1,73 Prozent auf den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren geklettert.

Auch andere Banken planen daher Zinserhöhungen. Allerdings schauen sie dabei auf die Entwicklung der Kreditzinsen. Im vergangenen Jahr waren diese wegen des scharfen Wettbewerbs unter den Banken um Kreditkunden noch einmal gesunken.

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