Rezessionsängste
US-Wirtschaft baut mehr Stellen ab

Die von Rezessionsängsten geplagte US-Wirtschaft hat im Juni mehr Stellen abgebaut als erwartet. Trotzdem reagierte die Börse erleichtert.

HB WASHINGTON. Der Arbeitsmarktbericht fiel mit einem Minus von 62 000 Jobs etwas schlechter aus als von Analysten mit einem Stellenrückgang von 60 000 im Schnitt erwartet. Zugleich revidierte das US-Arbeitsministerium das Minus des Vormonats nach oben auf 62 000.

Zunächst war ein Rückgang von 49 000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft gemeldet worden. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 5,5 Prozent.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist entscheidend für die Konsumausgaben, die wiederum gut zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA ausmachen.

Die US-Börsen zeigten sich wegen erleichtert über die Daten, weil der Abbau nur leicht über den Erwartungen lag. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann in den ersten Handelsminuten 0,63 Prozent auf 11.285 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,54 Prozent auf 1268 Zähler zu. Der Technologie-Index Nasdaq stieg um 0,45 Prozent auf 2261 Punkte. Händler sprachen von einer „lang verdienten Ruhepause nach dem Blutbad“.

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