Rückgang
Erzeugerpreise fallen kräftig

Die Erzeugerpreise sind im April so stark gefallen wie seit knapp 22 Jahren nicht mehr. Den höchsten Einfluss hatten die sogenannten Vorleistungsgüter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden.

HB BERLIN. Die Produzenten von Energie, Nahrungsmitteln, Metallen und anderen gewerblichen Erzeugnissen senkten ihre Preise um durchschnittlich 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. „Einen stärkeren Preisrückgang hatte es letztmalig im Juni 1987 gegeben“, hieß es. Damals gab es ein Minus von drei Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Preise um 1,4 Prozent und damit zum sechsten Mal in Folge. Analysten hatten lediglich ein Minus von 0,2 Prozent erwartet.

Billiger wurden vor allem Metalle und andere Vorleistungsgüter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet und umgewandelt werden. Sie waren um 5,3 Prozent günstiger zu haben als vor einem Jahr. Die Erzeugerpreise für Energie fielen 4,4 Prozent und damit zum erstmals seit Oktober 2007.

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