Schlüsselzins bleibt bei 4,75 Prozent
Bank of England lässt Leitzins unverändert

Die britische Notenbank hat am Donnerstag wie erwartet ihre Zinsen unverändert gelassen.

HB LONDON. Anfang August hatte die Bank of England ihren Schlüsselzins angesichts der Inflationsgefahren unerwartet auf 4,75 Prozent erhöht und zudem eine weitere Straffung der Geldpolitik signalisiert. Die Zentralbank gab zunächst keine weitere Erklärung zu ihrer Entscheidung ab.

Die meisten Experten erwarten noch vor Jahresende eine weitere Zinserhöhung in Großbritannien. Das Wirtschaftswachstum ist weiter relativ robust, Immobilienpreise steigen weiter und die Inflation bleibt vor allem wegen der teuren Energie über dem Ziel der Währungshüter von zwei Prozent.

Zuletzt hatte die Bank of England am 3. August etwas überraschend ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöht und dies mit einem anziehenden Wachstum und einer zunehmenden Inflationsgefahr begründet. Zudem kam in den jüngsten Projektionen der Bank, die Mitte August veröffentlicht wurden, konjunktureller Optimismus zum Ausdruck. So rechnet die Notenbank gegenwärtig für die kommende Zeit mit Wachstumsraten zwischen 2,5% und 2,75%, was in etwa dem Potenzial der britischen Wirtschaft entsprechen würde.

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