Schuldenkrise
DIHK-Präsident sieht keinen Grund für Trübsal

Trotz Schuldenkrise in Europa und den USA sorgt sich DIHK-Präsident Driftmann wenig um die deutsche Wirtschaft. Die geplanten Steuerentlastungen der Bundesregierung begrüßt er und fordert eine umfassende Steuerreform.
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BerlinDIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann fürchtet trotz der Schuldenkrisen in Europa und den USA keinen Wachstumseinbruch in Deutschland. „Es gibt keine Veranlassung, Trübsal zu blasen oder sich übermäßige Sorgen zu machen“, sagte Driftmann am Sonntag im Deutschlandfunk.

Für das laufende Jahr rechnet er weiterhin mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 3,5 Prozent. Im kommenden Jahr werde sich die Konjunkturentwicklung dann „auf etwas niedrigerem Niveau“ stabilisieren, aber immer noch positiv ausfallen, sagte er voraus. Allerdings gebe es eine ganze Reihe von Risiken, etwa die hohen Energie- und Rohstoffkosten.

Driftmann plädierte angesichts von Steuermehreinnahmen nachdrücklich für eine Steuerreform. „Wir haben Spielräume für eine Steuerreform“, sagte er. „Wir brauchen auch Anreizsysteme.“ Steuerreformen seien enorm wichtig, gerade auch für die Motivation der Menschen. Die Pläne der Regierung, für Steuerentlastungen 2013 nannte Driftmann vernünftig.

Zugleich bekundete der DIHK-Präsident erneut die Bereitschaft, auch einen Subventionsabbau zur Gegenfinanzierung von Steuerentlastungen mitzutragen. Ehe ein Abschmelzen des Mittelstandsbauches im Einkommensteuersystem, der kalten Progression, an der Gegenfinanzierung scheitere, „dann muss man sich über Subventionen Gedanken machen“, sagte er. „Dann sind wir bereit zu helfen und zu besprechen, wo man ansetzen kann, um eine gewisse Entlastung über diesen Weg zu erreichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Schuldenkrise: DIHK-Präsident sieht keinen Grund für Trübsal"

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  • Was hat der denn geraucht??? Das will ich auch haben!

  • Zitat:
    „Es gibt keine Veranlassung, Trübsal zu blasen oder sich übermäßige Sorgen zu machen“

    Genau, solange die FDP an der Regierung beteiligt ist, fallen die Steuergeschenke reichlich aus. Was in 5 Jahren ist, das interessiert im Moment niemanden. Die einzige Möglichkeit, die zu ändern ist die nächste Wahl:

    www.diefreiheit.org

    (sagt ein Ex-FDP-Wähler, *schäm*)

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