Italien geht wegen des riesigen Schuldenberges und der Konjunkturflaute schweren Zeiten entgegen. Jetzt hat sich auch noch das Konsumklima der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone drastisch verschlechtert.

Kommentare

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  • Das Problem ist doch, dass die Italiener nie in der Lage sein werden keine neuen Schulden aufzunehmen. Man kann zwar die bestehenden Anleihen verlängern (theoretisch = Zahlungsausfall) Es müssen aber ständig neue Anleihen für die Neuverschuldung ausgegeben werden. Sparen heißt nicht keine neue Schulden aufnehmen, sondern weniger neue Schulden zu machen. Darum gibt es am Kapitalmarkt kein Vertrauen mehr, da keiner mehr seine Schulden zurückzahlen will. So einfach ist das Ganze. Die Gelddruckorgien der EZB für die rechtswidrigen Anleihenkäufe führen zu einem vollständigen Vertrauensverlust der Investoren! Da könnt ihr machen was ihr wollt.

  • Es ist doch ganz einfach, bei Fälligkeit werden die Anleihen zwangsverlängert mit einer Verzinsung die der Inflation (offizielle Zahlen) entspricht. Gleichzeitig, durch Sparmaßnahmen, wird der Schuldenberg langsam abgebaut, damit die Wirtschaft nicht erlahmt, wie in Griechenland geschehen.
    So braucht Italien keine neue Anleihen platzieren und die Investoren bekommen am Ende, irgendwann, doch ihr Geld zurück und die Jährliche Zinsen dazu, wohlgemerkt.
    Man kann so auf die Merkelche geistige Verwirrtheit verzichten.

  • Eigentlich ein vernünftiger Vorschlag! Und wer ist dagegen? Ich habe italienische Anleihen und für mich wäre der Vorschlag annehmbar. Dadurch habe ich keine Verluste. Vorausgesagt dass der Schuldenberg tatsächlich abgebaut wird und die Anleihen dann zurückgezahlt werden.

Mehr zu: Schuldenkrise - Konsumklima in Italien rauscht in den Keller

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