Schwache Ausssicht für Euroland
Brüssel senkt Wachstumsprognose

Für das laufende Jahr erwartet die EU-Kommission nur noch ein Wachstum von 0,7 Prozent. Mit einem deutlichen Aufschwung rechnet sie erst im kommenden Jahr.

dpa BRÜSSEL. Angesichts der schwächelnden Konjunktur hat die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für das Euroland von bisher 1 % für das laufende Jahr auf 0,7 % zurückgenommen. Das sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Pedro Solbes am Montag in Brüssel. Der Eurozone gehören zwölf Länder der EU mit der Euro- Gemeinschaftswährung an.

Mit einem deutlichen Aufschwung wird in Brüssel erst im kommenden Jahr gerechnet. Die EU-Kommission hatte erst zu Monatsbeginn darauf hingewiesen, dass der starke Euro die Exportwirtschaft des Eurolandes belasten könnte. Wegen des hohen Wechselkurses gegenüber dem Dollar müssen beispielsweise US-Käufer vergleichsweise mehr für deutsche Autos oder französischen Wein hinblättern.

Noch zu Jahresbeginn hatte die Kommission für das Euroland für 2003 ein Wirtschaftswachstum von 1,8 % angenommen. Vor allem unter dem Eindruck des Irak-Krieges hatte die EU-Behörde dann im April den Wert schon einmal heruntergeschraubt.

dpa cb xx ru

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