Schwache Wirtschaft
China setzt auf Lockerung der Geldpolitik

China scheint wegen der schwachen Wirtschaft zu einer Lockerung der Geldpolitik bereit zu sein. Um die Markterwartungen zu stabilisieren, müsse die Volksrepublik an einer umsichtigen Fiskal- und Geldpolitik festhalten.
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PekingChina will auch künftig mit wohldosierten geldpolitischen Lockerungen auf Konjunkturschwächen reagieren. Ministerpräsident Li Kequiang sprach nach amtlichen Angaben vom Samstag vor dem Staatsrat von einer komplexen wirtschaftlichen Situation. Das Land müsse an einer umsichtigen Fiskal- und Geldpolitik festhalten, um die Markterwartungen zu stabilisieren. Die Volksrepublik habe es im vergangenen Jahr vermieden, die Wirtschaft mit massiven Staatsanleihenkäufen (Quantitative Easing) zu stimulieren, und werde auch weiter auf gezielte Maßnahmen setzen. Erst am Freitag hieß es in einem Bericht staatlicher Medien, die größten chinesischen Banken hätten von der Notenbank dreimonatige Kredite im Volumen von umgerechnet mehr als 60 Milliarden Euro erhalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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