Schwankungsbreite der Zahlen ist im Juli sehr hoch
Mehr Erstanträge auf Arbeitslosenversicherung

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 10. Juli saisonbereinigt um 40 000 auf 349 000 gestiegen.

HB WASHINGTON. Volkswirte hatten im Durchschnitt ihrer Prognosen einen Anstieg um 27.000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf minus 40 000 auf 309.000 (vorläufig: minus 39.000 auf 310.000) revidiert.

Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 339 000 (Vorwoche revidiert: 335 750; vorläufig: 336 000) an. In der Woche zum 3. Juli erhielten 2,971 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 112 000.

Ökonomen verweisen darauf, dass die Volatilität der Zahlen über die Erstanträge typischerweise im Juli besonders hoch ist, da zahlreiche Unternehmen aus dem Automobilsektor zu dieser Zeit Prozesse optimieren und Umrüstungen durchführen. Vor diesem Hintergrund könne den Daten keine allzu große Indikatorfunktion für den nächsten Arbeitsmarktbericht beigemessen werden, hieß es.

Die wirtschaftliche Aktivität in den USA hatte sich jüngst abgeschwächt, sodass der vorangegangene Bericht zur Lage am US-Arbeitsmarkt einen Beschäftigungsaufbau von lediglich 112 000 Stellen auswies. Zahlreiche Volkswirte sind allerdings überzeugt, dass bis zum Jahresende mit durchschnittlichen Beschäftigungszuwächsen von rund 200 000 Jobs je Monat zu rechnen ist.

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