September-Daten
Auftragsminus durch Rüstungsflaute

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im September aufgrund einer geringeren Nachfrage nach Rüstungsgütern unerwartet gesunken. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fiel unterdessen weniger stark als erwartet.

HB WASHINGTON. Wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte, fielen die Orders gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet. Der Vormonatswert wurde auf minus 5,3 Prozent (vorläufig: minus 4,9%) nach unten revidiert. Für den Ordereingang ohne den Transportbereich wurde ein Plus von 0,3 Prozent gemeldet. Der Vormonatswert wurde hier mit minus 1,8 Prozent angegeben.

Bei den Auftragseingängen außerhalb des Rüstungsbereichs ergab sich eine Zunahme um 0,7 Prozent , nach einem Rückgang um 6,2 Prozent im Vormonat. Die Bestellungen für zivile Investitionsgüter ohne Flugzeuge, die als wichtige Messgröße für die Unternehmensausgaben gelten, kletterten um 0,4 Prozent. Im Vormonat war ein Plus von 1,8 Prozent registriert worden. Die Bestellungen für militärische genutzte Luftfahrzeuge fielen im September um 37,3 Prozent auf Monatssicht.

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung fiel in der Woche zum 20. Oktober saisonbereinigt um 8 000 auf 331 000 und damit weniger stark als erwartet. Volkswirte hatten einen Rückgang um 22 000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 30 000 auf 339 000 (vorläufig: plus 28 000 auf 337 000) revidiert.

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