September-Daten
Geschäftsklima in Euro-Zone eingetrübt

Die Stimmung der Unternehmen in der Euro-Zone hat sich im September stärker eingetrübt als erwartet. Der EU-Kommission zufolge deuten die Daten aber auf ein anhaltend robustes Wirtschaftswachstum hin.

HB BRÜSSEL. Der entsprechende Geschäftsklima-Index sank auf 1,09 von revidiert 1,37 Punkten im August, wie die Kommission am Freitag mitteilte. Die meisten Experten hatten mit 1,3 Punkten gerechnet.

Ein getrennt erhobener Indikator, der die Stimmung von Unternehmern und Verbrauchern in der Euro-Zone misst, fiel im September auf 107,1 Zähler von revidiert 109,9 Punkten im August. Experten hatten mit 109,2 Punkten gerechnet.

Zudem veröffentlichte das Europäische Statistikamt (Eurostat) Daten zur Jahresteuerung. Auf Basis einer ersten Schätzung stieg sie im September in der Euro-Zone auf 2,1 Prozent. Damit lag die Inflation erstmals seit einem Jahr wieder über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von maximal 2,0 Prozent. Im August hatte die Inflationsrate bei 1,7 Prozent gelegen. Volkswirte hatten für September im Schnitt mit 2,1 Prozent gerechnet.

Weitere Details zur Preisentwicklung im September nennt Eurostat erst bei Vorlage der endgültigen Zahlen. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht bei einer Teuerung von knapp unter zwei Prozent mittelfristig Preisstabilität gewährleistet.

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