September-Zahlen
Im Osten bereinigt mehr Arbeitslose

Wie in diesem Monat üblich ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen im September sechsstellig gesunken. Der Rückgang fiel stärker aus als im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre. Weniger positiv sind die Zahlen allerdings, wenn der saisonale Einfluss herausgerechnet wird.

HB NÜRNBERG. Wie die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, waren im September 4,238 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet. Dies seien 134 000 weniger gewesen als im August und 409 000 weniger als im September vorigen Jahres. Die Arbeitslosenquote habe 10,1 Prozent betragen - ein Rückgang um 0,4 Punkte im Vergleich zum August.

Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit ist im September in Deutschland üblich: Auf dem Arbeitsmarkt setzt eine Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt ein. Nach Ende der Sommerferien stellen Unternehmen wieder vermehrt Beschäftigte ein. Der Rückgang fiel in diesem Jahr aber etwas stärker aus als im Durchschnitt der Vorjahre. Nach Einschätzung der BA gibt es derzeit zusätzlich Rückenwind von der anziehenden Konjunktur.

Auch unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Effekte ging die Arbeitslosigkeit zurück - allerdings weniger stark als erwartet und nur im Westen Deutschlands. Während Experten mit einem Rückgang um 26000 Arbeitslose gerechnet hatten, registrierte die Bundesagentur saisonal bereinigt lediglich 17000 Arbeitslose weniger. In Westdeutschland ging die bereinigte Arbeitslosenzahlen um 23 000 zurück, während sie in Ostdeutschland um 6 000 zunahm.

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