Septemberdaten für die Eurozone
Schwacher Auftragseingang bei der Industrie

Der Auftragseingang in der Industrie des Euroraums hat sich im September unerwartet schwach gezeigt. Im auftragsorientierten verarbeitenden Gewerbe gingen 1,6 Prozent weniger Aufträge ein als im Vormonat, wie Eurostat am Donnerstag berichtete. Volkswirte hatten im Mittel einen Rückgang um lediglich 1,0 Prozent erwartet.

HB LUXEMBURG. Zugleich revidierte Eurostat den Ordereingang für August auf plus 0,8 Prozent nach oben, nachdem vorläufig ein Plus von 0,3 Prozent gemeldet worden war. Im Juli waren die Orders auf Monatssicht um 3,2 Prozent gesunken.

Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Auftragseingänge in der Eurozone im September um 2,0 Prozent und damit wesentlich schwächer als erwartet. Volkswirte hatten einen Zuwachs um 6,2 Prozent prognostiziert. Im August waren sie revidiert um 5,3 Prozent (vorläufig: plus 5,1 Prozent) gestiegen. Werden Schiff- und Bootsbau, Schienenfahrzeugbau sowie Luft- und Raumfahrzeugbau ausgenommen, so sanken die Auftragseingänge im Euroraum im September auf Monatssicht um 1,9% (Vormonat: plus 0,6%) und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent (Vormonat: plus 6,6 Prozent).

In der gesamten EU fielen die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe im September gegenüber dem Vormonat um 2,1 Prozent nach einem Anstieg um 1,0 Prozent im August. Auf Jahressicht zogen sie in der EU-27 um 4,2 Prozent an nach revidiert plus 8,4 Prozent (vorläufig: plus 8,2 Prozent) im Vormonat.

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