Situation um Bundesbankpräsident spitzt sich zu
Regierung erwartet Entscheidung zu Welteke

Nach für Mittwoch erwartet die Bundesregierung ein Ergebnis der Beratungen des Bundesbank-Vorstandes über die Luxus-Hotelaffäre des Präsidenten Ernst Welteke. Werlteke selber macht einen möglichen Rücktritt von der Entscheidung des Bundesbankvorstandes über seine Zukunft dem Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit seinem umstrittenen Berlin-Aufenthalt zum Jahreswechsel 2001/2002 abhängig

HB FRANKFURT/BERLIN. Eine Entscheidung des Bundesbank-Vorstandes am Mittwoch wäre im Interesse der Bundesbank mit Blick auf ihre Funktion als einer „ganz besonderen Institution“ und auf ihrer „weiteren Funktionsfähigkeit“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Mittwoch in Berlin.

Der Vorstand der Bundesbank hatte am Mittag seine Beratungen über die Zukunft Weltekes begonnen. Falls es nach einer Entscheidung des Gremiums notwendig werde, sei die Bundesregierung ihrerseits sofort in der Lage, die notwendigen Personalentscheidungen zu treffen, betonten sowohl Steg als auch der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Jörg Müller, ohne sich auf Personalspekulationen einzulassen.

Finanzminister Hans Eichel (SPD) habe in dem Verfahren von Kabinettsseite die Federführung, sagte Steg. Bundeskanzler Gerhard Schröder sei an seinem italienischen Urlaubsort „über die aktuelle Entwicklung stets unterrichtet“. Die Bundesregierung hat für die Besetzung des Postens das Vorschlagsrecht. Ein neuer Kandidat an der Spitze der Bundesbank müsse auf jeden Fall „fachlich und persönlich“ geeignet sein.

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