Skandinavier müssen tief in die Tasche greifen
EU-Erweiterung wird Preisniveaugefälle auslösen

Der Beitritt von zehn neuen Mitgliedern zur Europäischen Union (EU) am 1. Mai hat weit auch in Bezug auf das Preisniveau im Binnenmarkt Konsequenzen. Preise in Ländern wie Polen oder Großbritannien sind kaum vergleichbar.

HB WIESBADEN. Im künftig billigsten EU-Land Polen sind die Preise im Vergleich zu Deutschland um knapp 30 Prozent niedriger, im Hochpreisland Großbritannien dagegen knapp 30 Prozent höher, wie ein am Mittwoch veröffentlichter Vergleich des Statistischen Bundesamtes ergab. Ebenso niedrig wie in Warschau lagen die Preise im März in Prag.

Die Preise in den zehn mittel- und osteuropäischen Ländern sowie den beiden Inselstaaten Malta und Zypern lagen durchweg unter dem deutschen Preisniveau.

Wie der Preisvergleich in europäischen Hauptstädten weiter ergab, war es innerhalb der bisherigen EU nur in Luxemburg, Madrid und Portugal etwas billiger als in Berlin. Viel tiefer in die Tasche greifen müssen die Verbraucher in Skandinavien.

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