Starke BIP-Zahlen
US-Konjunktur unter noch mehr Volldampf

Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal so stark gewachsen wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Wall Street eröffnete nach starken BIP-Zahlen im Plus.

HB WASHINGTON. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft sei im ersten Quartal 2006 mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,6 Prozent gewachsen, teilte das US-Handelsministerium auf Basis revidierter Berechnungen am Donnerstag mit. In einer zweiten Schätzung war das Ministerium von einem Plus von 5,3 Prozent ausgegangen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 5,5 Prozent gerechnet. Im vierten Quartal 2005 war die US-Wirtschaft lediglich um 1,7 Prozent gewachsen.

Grund für die Aufwärtsrevision waren geringere Importe als zunächst angenommen sowie höhere Firmengewinne. In den kommenden Quartalen rechnen Experten mit einer Abkühlung der US-Konjunktur, verursacht durch einen etwas schwächeren Immobilienmarkt.

Der für die Inflationsentwicklung in den USA wichtige Kernpreisindex auf Basis der Konsumausgaben stieg um annualisiert 2,0 Prozent. Im Vorquartal hatte er um 2,4 Prozent zugelegt. Dieser Index ist für die US-Notenbank (Fed) ein zentraler Inflationsindikator.

In Folge des stärker als erwartet ausgefallenen Wirtschaftswachstum erweiterten die Aktienfutures ihre Gewinne und signalisierten somit eine freundliche Eröffnung der Wall Street.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%