Starker Euro belastet: Deutscher Export in USA unterdurchschnittlich gestiegen

Starker Euro belastet
Deutscher Export in USA unterdurchschnittlich gestiegen

Trotz des Wirtschaftsbooms jenseits des Atlantiks sind die deutschen Ausfuhren in die USA im vergangenen Jahr nur unterdurchschnittlich gestiegen. Die deutsche Wirtschaft verkaufte 2004 Waren im Wert von 64,8 Mrd. € in die USA und damit gut fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

HB WIESBADEN. Die gesamten deutschen Ausfuhren stiegen dagegen um 10,4 %. Nach Ansicht von Experten hat die starke Aufwertung des Euro zum Dollar deutschen Firmen das Geschäft in den USA trotz des dortigen Wirtschaftswachstum von über vier Prozent erschwert. Hinter Frankreich blieben die USA aber Deutschlands wichtigster Exportabnehmer.

Deutschland verkaufte vor allem Autos und Autoteile in die USA: Auf diese Waren entfiel mit gut zwanzig Mrd. € fast ein Drittel der gesamten Exporte in die Vereinigten Staaten. Weitere wichtige Handelsgüter waren Maschinen und chemische Erzeugnisse.

Auch die Einfuhren aus den USA legten mit einem Anstieg um 2,6 % auf gut 40 Mrd. € nur unterdurchschnittlich zu. So stiegen die deutschen Importe insgesamt um acht Prozent. Wichtigste Importgüter aus den USA waren chemische Erzeugnisse mit einem Einfuhrwert von 7,5 Mrd. €, gefolgt von sonstigen Fahrzeugen wie Flugzeugen und Schiffen mit einem Wert von gut sieben Mrd. €. Damit lagen die USA bei den Importen nach Deutschland an dritter Stelle hinter Frankreich und den Niederlanden.

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