Starker Export: Brüssel hebt Wachstumsprognose für Deutschland

Starker Export
Brüssel hebt Wachstumsprognose für Deutschland

Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland in diesem Jahr auf 1,5 Prozent erhöht. Im November war die EU-Kommission noch von einem Wachstum von 1,2 Prozent ausgegangen.

HB BRÜSSEL. Im letzten Quartal 2005 wuchs die deutsche Wirtschaft nicht. EU-Wirtschafts- und Finanzkommissar Joaquín Almunia führte die bessere Prognose auf eine Zunahme der Investitionen, den nach wir vor starken Export und eine höhere Nachfrage der Verbraucher zurück.

Für die Eurozone erwartet Brüssel nach wie vor ein Wachstum von 1,9 Prozent. Für die gesamte EU hob die Behörde die Prognose leicht auf 2,2 Prozent an. Die Gesamtschätzung basiert auf Zahlen der fünf größten Volkswirtschaften der EU, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien, das der Eurozone nicht angehört. Für Italien senkte Almunia seine Prognose von 1,5 Prozent im November auf jetzt nur noch 1,3 Prozent. Für Frankreich erwartet die EU-Kommission ein Wachstum von 1,9, für Spanien von 3,1 und für Großbritannien von 2,4 Prozent.

Almunia räumte ein, dass die Vogelgrippe auch für das Wachstum ein Risiko darstelle. Dies sei aber noch nicht quantifiziert. Was die Inflation betrifft, so rechnet Almunia im laufenden Jahr für die Eurozone und die EU mit einer Quote von jeweils 2,2 Prozent und blieb dabei bei seiner Prognose vom November. In Deutschland beträgt die durchschnittliche Preissteigerung demnach nur 1,6 Prozent. Für Frankreich und Großbritannien erwartet Almunia jeweils 2,0 Prozent, für Italien 2,1 und für Spanien 3,5 Prozent.

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