Starker Jahresstart
Euro-Zone toppt US-Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft hat Volkswirte mit einem temporeichen Start in das laufende Jahr überrascht - und damit das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone zu Jahresbeginn stärker als erwartet gestützt. Wie deutlich die Euro-Zone der US-Wirtschaft überlegen ist, zeigen erste Schätzungen der Statistiker.

HB BERLIN. Das kräftige Wachstum Deutschlands hat der gesamten Wirtschaft der Euro-Zone einen guten Start in das Jahr 2007 beschert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 13 Euro-Ländern stieg um 0,6 Prozent zum Vorquartal und um 3,1 Prozent im Jahresvergleich. Das teilte die europäische Statistikbehörde am Dienstag mit.

Damit übertraf die Konjunktur des Euro-Raums die amerikanische Wirtschaft erneut deutlich. Ökonomen zeigten sich überrascht darüber, dass der starke Euro und die Abkühlung der US-Wirtschaft bislang kaum Spuren in Europa hinterlassen haben. Sie führten dies vor allem darauf zurück, dass das Wachstum nicht mehr allein von den starken Exporten abhängig ist: Auch die Konsumfreude der Verbraucher und die Investitionen der Firmen legten zu.

Wie bereits im vergangenen Jahr war Deutschland die Wachstumslokomotive unter den großen Ländern der Euro-Zone. „Das Länder-Ranking zeigt das gewohnte Bild: Deutschland eindeutig in Führung, dahinter kommt Frankreich und Italien ist immer noch abgeschlagen“, sagte Volkswirt Gilles Moec von der Bank of America. Die US-Wirtschaft wuchs zu Jahresanfang lediglich mit einer Jahresrate von 1,3 Prozent und damit so langsam wie seit vier Jahren nicht mehr.

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