Starker Rückgang

Starke Konjunktur erreicht den Arbeitsmarkt

Der starke Konjunkturaufschwung in der ersten Jahreshälfte drückt die Arbeitslosigkeit in Deutschland noch kräftiger als erwartet. Die Zahl der Arbeitslosen sank um knapp 150.000.
Update: 29.09.2011 - 10:36 Uhr 14 Kommentare
Ein Mann verlässt die Agentur für Arbeit in Rostock. Die Arbeitslosenzahlen entwickeln sich im Herbst sehr gut. Quelle: dpa

Ein Mann verlässt die Agentur für Arbeit in Rostock. Die Arbeitslosenzahlen entwickeln sich im Herbst sehr gut.

(Foto: dpa)

NürnbergDie Herbstbelebung hat dem Arbeitsmarkt im September einen unerwartet starken Schub gegeben. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 149.000 auf 2,796 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 231.000 Menschen weniger auf Jobsuche.

Im September waren nach BA-Angaben 3.935.000 Menschen unterbeschäftigt, 509.000 weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigung ist damit stärker gesunken als die Arbeitslosigkeit. Als unterbeschäftigt gilt, wer unfreiwillig weniger arbeitete als der Schnitt und sich um mehr Arbeit bemüht.

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September weiter verbessert“, sagte der BA-Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise.
Die Zahl der Erwerbstätigen wachse ebenso wie die der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften steige. Im August war die Arbeitslosenzahl im Zuge der Werks- und Schulferien noch um 5.000 auf 2,945 Millionen gestiegen.

Mit dem Ende der Hauptferienzeit hatten die von der Nachrichtenagentur dapd befragten Volkswirte zuvor damit gerechnet, dass die Zahl der Arbeitslosen zwischen August und September um 110.000 bis 125.000 zurückgehen würde. Allen Konjunktursorgen zum Trotz wurden diese Erwartungen nun noch übertroffen.

Zuletzt hatte Weise aber noch vor einer nachlassenden Dynamik auf dem Arbeitsmarkt gewarnt. Sollte es zu einem Wirtschaftseinbruch kommen, könnten viele Unternehmen nicht noch einmal eine Durststrecke durchstehen wie während der Wirtschaftskrise vor zwei Jahren.

BA-Chef Frank-Jürgen Weise erklärte, die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt halte an. „Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen weiter, und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist nach wie vor hoch.“

  • rtr
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14 Kommentare zu "Starker Rückgang: Arbeitslosenzahl erstmals seit 20 Jahren unter 2,8 Millionen"

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  • Diese Zahlen veranschaulichen doch nur die unermessliche Respektlosigkeit den Menschen gegenüber.
    "Du bist nichts mehr wert." Nicht einmal mehr die Erwähnung in der Arbeitslosenstatistik."

    Jedes Tier im Zoo erfährt heutzutage mehr Wertschätzung und Fürsorge als ein sich in Not befindlicher Mensch.
    Es erinnert stark daran, wie man vor einigen Jahren noch Tiere gefügig machen wollte. .....Stelle den Bären auf eine heiße Platte, schlage ihn, entziehe ihm das Futter und er wird für dich tanzen.

    Allein ich kenne schon zwei Frauen, die sich ob der Drangsalierungen in der Arge Stade und beim Jobcenter Bremen versuchten sich das Leben zu nehmen.

    Tiere sind artgerecht zu halten. Für Menschen gilt dieses leider nicht. ....Und man weiß ganz genau was man da tut, denn sonst würden sich die Schleifer in den Argen seit H4 nicht beschützen lassen.

    Es ist einfach widerlich !

  • wenn ich meinen kontostand so schönen würde, dann müsste ich nie wieder arbeiten...

    und dann klopfen sich die herren und damen aus der politik noch auf die schultern...tzzz...

  • Ein HartzIV-Bezieher ist zu 80% Arbeitsloser und 20% geringfügig Beschäftigter.

    Aber man kann auch alles 2mal zählen.

  • An die Handelbslattredaktion:
    Wieso macht Ihr auf Bild-Zeitung. Ihr seid doch nicht der Ableger der Aktuellen Kamera oder?
    Kommentiert doch mal die Zahlen aus dem Wahrheitsministerium bzw der Lügenbehörde "Bundesamt für Statistik, ("die ich selbst gefälscht habe")

  • Guten Tag,.... Ja, und Ich bin der Weihnachtsmann. Gute Nacht.

  • Verarsche!!! rechnet man die rd. 3Mio, 1 Euro Jobber und Hartz IV ler dazu... simmt die Zahl dann wieder!!!

    5,8 Mio!!!

  • @Petra
    Wie soll es denn auch anders sein, nachdem man eine Politikerin zur Kanzlerin gemacht hat, die in der DDR ihre politischen Handlungen gelernt hat? Ich kann die Menschen nicht verstehen. Erst wollten sie die DDR abschaffen und am Ende haben sie aus der DDR und der BRD eine große DDR gemacht. Wie dumm muss man sein, sich so eine Versagerin zur höchsten Person in der Refierung zu machen? Den Medien, die immer regierungstreu berichten kann man fast keinen Vorwurf machen. Die sind es gewohnt kritiklos Lügen zu verbreiten. Die können garnichts anderes. Traurig ist nur, dass viele Menschen in Deutschland so blöd sind, dass sie den Schwachsinn glauben.

  • Wer gern an Märchen glaubt, sollte diese Statistik ernst nehmen. Für die anderen gilt: Selbst informieren, zB. bei theonussbaum.de
    Arbeitslose 2011

    Im April erhielten 5.501.000 erwerbsfähige Menschen

    Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder

    Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II

  • Die Frage ist ja, in welchen Jobs heute die "Nicht"-Arbeitslosen arbeiten. Prekär, Prekär würde ich mal meinen. Vor allem, wieviel dieser "Nicht"-Arbeitslosen zahlen nennenswerte Sozialabgaben?

  • genau so siehts aus. die daten werden geschönt, ettliche gruppen der statistik entnommen und eine tolle welt vorgekaukelt. der wirtschaftsrückgang wird bald wieder für entlassungen sorgen. aber was solls, die besten arbeitslosenzahlen seit 1991! genau wie die inflationsrate. so gering war sie noch nie, den wir haben ja den super warenkorb, da darf aber leider nicht alless rein. ein schelm wer böses denkt.

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