Starkes viertes Quartal
US-Wirtschaft wächst um 2,8 Prozent

Im letzten Quartal ist Amerikas Volkswirtschaft zwar nicht ganz so stark wie erwartet gewachsen. Dennoch weckt Finanzminister Timothy Geithner in Davos Hoffnung auf ein relativ gutes Jahr 2012, warnt aber auch vor Risiken.
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DavosDas Wachstum in den USA ist im vierten Quartal 2011 deutlich angezogen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 2,8 Prozent, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington nach einer ersten Schätzung mit. Von Juli bis September war die Wirtschaft dagegen lediglich um 1,8 Prozent gewachsen. Die positive Entwicklung sei vor allem auf erhöhte Investitionen und eine Steigerung beim privaten
Konsum zurückzuführen, hieß es. Allerdings blieb die Wachstumsrat hinter den Erwartungen einiger Analysten zurück.

Nach Einschätzung von Finanzminister Timothy Geithner läuft die US-Wirtschaft derzeit Prozent wieder relativ rund. Dennoch sei die größte Wirtschaftsmacht noch länger mit Aufräumarbeiten der Schäden aus der Finanzkrise beschäftigt, sagte Geithner am Freitag in Davos. „Wir stehen vor großen Herausforderungen in den USA“, hatte der Minister wenige Stunden vor der Veröffentlichung der offiziellen Zahlen gewarnt.

Zuletzt trat auch Notenbankchef Ben Bernanke auf die Euphoriebremse. Er könne dem Land trotz leichter Aufwärtstendenzen keine wirtschaftlich stärkere Phase bescheinigen, sagte der Fed-Chef nach dem jüngsten Zinsentscheid. Insbesondere der langsame Abbau der für US-Verhältnisse hohen Arbeitslosigkeit macht ihm zu schaffen.

Die Notenbank geht davon aus, dass die Erwerbslosenquote auch dieses Jahr mit 8,2 bis 8,5 Prozent weiterhin für US-Verhältnisse hoch bleiben wird und selbst im Jahr 2014 noch um die sieben Prozent aller Amerikaner ohne Job sein werden.

Auch der Wohnungsmarkt, auf dem die Finanzkrise mit einer geplatzten Immobilienblase ihren Ausgang nahm, bleibt Achillesferse der Wirtschaft: Die Zahl der verkauften Eigenheime ging im Dezember um 2,2 Prozent zurück. Der Schätzung des Handelsministerium zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet nur 307.000 Neubauten verkauft.

Experten hatten mit 320.000 gerechnet. Die Notenbank erwägt, der Wirtschaft mit weiteren Geldspritzen Beine zu machen, sollte sich die Erholung zu lange hinziehen. Sie hat sich zudem dazu bekannt, ihre extrem konjunkturstimulierende Nullzinspolitik noch bis mindestens Ende 2014 beizubehalten.

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Kommentare zu " Starkes viertes Quartal: US-Wirtschaft wächst um 2,8 Prozent"

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  • @www.steuerembargo.co.de

    Also ich weiss nicht, die Realverzinsung in den USA ist schon lange sehr negativ. Und Yellen (Stellvertreterin von Bernanke) sagte oeffentlich, wenn sie koennte wuerde sie negative Zinsen einfuehren (also mit Minus-Zeichen). Yellen wurde ja von Obama dort hin gebracht. Dies ist eine geistig einheitliches Team...

  • @stubi
    Das mit den Sparern belangen ist in den USA nicht so einfach, als in Deutschland! Das zu erklaeren ware allerdings umfangreich.
    Nein, die USA haben da (noch) eine excellente Position, um die Inflation zu exportieren, nur sie muessen sich nun ziemlich beeilen, denn der $ als Leitwaehrung ist ebenfalls auf dem absteigenden Ast. Das US-Imperium ist zu Ende, es handelt sich nur noch um Aufbaeumen im Todeskampf!

  • Genau solche Imkompetenz braucht eine Marionette, wie "yes we can", nur was ist mit "we" gemeint? Sicher seine Drahtzieher!
    Schaut man sich seine Mannschaft mal genauer an, dann hat man die Bestaetigung! Die kompetentesten von ihnen haben das Handtuch laengst geworfen! Wieso wohl?

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