Statistik
Arbeitskosten in Deutschland leicht gestiegen

Die Arbeitskosten in Deutschland sind im ersten Quartal dieses Jahres nur leicht gestiegen. Die Gesamtkosten einer Arbeitsstunde verteuerten sich zum Vorjahresquartal um 0,6 Prozent.

HB BERLIN. Zum Schlussquartal 2005 stiegen die Arbeitskosten um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit schließt die deutsche Wirtschaft an die Entwicklung im Gesamtjahr 2005 an, in dem die Arbeitskosten um 0,9 Prozent gestiegen waren. Das ist die niedrigste Steigerungsrate aller EU-Mitgliedsstaaten.

Zum Vergleich: In der EU waren die Arbeitskosten um 2,8 Prozent gestiegen. Dabei wurde die größte Steigerung der Arbeitskosten je geleisteter Stunde in Lettland mit 15,3 Prozent ermittelt.

Die Bruttolöhne und -gehälter je geleisteter Arbeitsstunde stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,4 Prozent an. Im gleichen Zeitraum sanken die Sozialbeiträge der Arbeitgeber je geleisteter Stunde um 2,4 Prozent.

Hauptgrund für die unterschiedliche Entwicklung ist dem Amt zufolge die Gesundheitsreform vom Juli 2005 mit dem Ziel, die Lohnnebenkosten zu senken. Dadurch wurde der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für die Arbeitgeber um 0,45 Prozentpunkte gesenkt, im Gegenzug stieg der Satz für die gesetzlich versicherten Arbeitnehmer in gleicher Höhe an.

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