Statistisches Bundesamt legt Juni-Zahlen vor
Industrie schafft auch im Juni neue Arbeitsplätze

Trotz der Konjunkturabkühlung hat die Industrie auch im Juni neue Jobs geschaffen. Den stärksten Stellenzuwachs gab es im Maschinenbau.

HB BERLIN. Die Zahl der Beschäftigten in den größeren Betrieben stieg auf knapp 5,4 Millionen. Das sind 138 000 oder 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet im Jahresschnitt mit rund 100 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen.

Den stärksten Stellenzuwachs gab es im Maschinenbau mit 5,9 Prozent, gefolgt von den Metallproduzenten mit 4,7 Prozent. Fahrzeughersteller und deren Zulieferer beschäftigten 3,1 Prozent mehr Mitarbeiter. Lediglich die Chemiebranche meldete einen Rückgang von 0,1 Prozent.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Verarbeitenden Gewerbe stieg binnen Jahresfrist um 5,2 Prozent auf 712 Millionen. Allerdings gab es diesmal einen Arbeitstag mehr als im Juni 2007. Die Bruttolohn und -gehaltssumme stieg um 2,4 Prozent auf 19,7 Milliarden Euro. In der Statistik werden nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern berücksichtigt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%