Statstisches Bundesamt
Deutscher Export legt kräftig zu

Die deutsche Exportwirtschaft boomt weiter: Besonders deutlich wuchs der Handel im dritten Quartal mit Staaten außerhalb der Europäischen Union.

HB BERLIN. So erhöhten sich die Ausfuhren nach Russland und nach China im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um rund 24 Prozent auf knapp fünf beziehungsweise gut sechs Milliarden Euro, teilte Statistische Bundesamt mit. Überdurchschnittlich wuchsen auch die Exporte nach Südamerika und in die USA.

Insgesamt legten die deutschen Exporte um 9,7 Prozent auf 197,2 Milliarden Euro zu. Nicht ganz so glänzend liefen die Geschäfte mit den Ländern der Euro-Zone: An den deutschen Haupthandelspartner Frankreich verkauften die Exporteure Waren im Wert von knapp 19 Milliarden Euro und damit nur 4,6 Prozent mehr als in der Zeit von Juli bis September 2004.

Die deutschen Einfuhren nahmen im dritten Quartal um neun Prozent auf 156,2 Milliarden Euro zu. Besonders kräftige Zuwächse gab es bei Importen aus den neuen EU-Mitgliedsländern: Aus diesen Ländern importierte Deutschland mit 15 Milliarden Euro gut 17 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Noch rasanter legten aber auch hier der Handel mit Russland und China zu. Die Importe aus China stiegen um 23 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro und die Einfuhren aus Russland stiegen um fast 34 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

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