"Statt persönlichem Streit": SPD-Politiker Wend mahnt fünf Weise zu inhaltlichem Dialog

"Statt persönlichem Streit"
SPD-Politiker Wend mahnt fünf Weise zu inhaltlichem Dialog

Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Arbeit, Rainer Wend (SPD), hat die "fünf Weisen" zu konstruktivem Debatte aufgerufen. Der Sachverständigenrat täte gut daran, die derzeitige inhaltliche Kontroverse "auszuhalten und als befruchtend wahrzunehmen", und zwar "unter Hintanstellung persönlicher Verletzungen", sagte der SPD-Politiker dem Handelsblatt (Montagausgabe).

HB BERLIN. Der Gegensatz zwischen Angebots- und Nachfragepolitik sei unsinnig, denn "wir brauchen beides", sagte er. Hilfreich wäre dabei vor allem eine inhaltliche Diskussion darüber, ob man "ein Stück mehr Nachfragepolitik" sinnvoll sei, sagte Wend. In diesem Sinne habe die Berufung Bofingers das Spektrum im "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage" bereichert. Persönliche Vorwürfe wie mangelnde Teamfähigkeit hingegen seien "kontraproduktiv".

Das Bundeswirtschaftsministerium hielt sich bedeckt. Die Zusammenarbeit mit dem Rat sei nach wie vor konstruktiv, sagte eine Sprecherin.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Wolfgang Wiegard, hatte seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Vorsitz des Gremiums angekündigt und dies mit heftiger Kritik an seinen Kollegen Peter Bofinger verbunden.

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