Steigende Energiekosten: Sprit und Heizöl treiben Inflationsrate nach oben

Steigende Energiekosten
Sprit und Heizöl treiben Inflationsrate nach oben

Entgegen der Prognose der Europäischen Zentralbank hat sich die Inflation in diesem Monat noch einmal erhöht. Waren und Dienstleistungen kosten 2,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Grund. die teueren Energiekosten.
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WiesbadenDer Preisauftrieb bei Sprit und Heizöl hat die Inflationsrate in Deutschland im Februar wieder in die Höhe getrieben. Zum Vormonat Januar zogen die Preise um 0,7 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Der überraschend deutliche Anstieg dürfte auch auf den Wintereinbruch zurückzuführen sein, durch den sich einige Nahrungsmittel wie Gemüse deutlich verteuerten. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Preise im Februar um 2,3 Prozent. Im Januar hatte die Jahresteuerung bei 2,1 Prozent gelegen.

Für das Gesamtjahr 2011 hatten die Statistiker eine Inflationsrate von 2,3 Prozent errechnet. Ökonomen erwarten, dass die Inflationsrate in dem kommenden Monaten sinken wird - allerdings nicht so schnell wie bisher vermutet. „Da der Ölpreis angesichts der Krise um das iranische Atomprogramm in den kommenden Monaten wohl kaum deutlich fallen wird, dürfte sich die Inflationsrate in Deutschland und wohl auch im Euroraum noch einige Zeit über zwei Prozent halten“, schrieb Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen.

Basisdaten Deutschland

Quelle: Information Research

Ohne die stark schwankenden Größen Energie und Nahrungsmittel werde der Preisdruck aber weiterhin recht schwach bleiben. Allein die Energiepreise steuern nach Berechnungen der Unicredit mit einem Jahresplus von zehn Prozent aktuell fast ein Prozentpunkt zur Gesamtinflation bei. Die Europäische Zentralbank sieht bei Teuerungsraten bis knapp unter 2,0 Prozent die Preisstabilität gewahrt. Durch den neuesten Auftrieb an der Preisfront sind baldige weitere Zinssenkungen im Euroraum aber unwahrscheinlicher geworden, betonte Volkswirt Christian Schulz von der Berenberg Bank. Das Statistische Bundesamt wird Details zur Preisentwicklung einzelner Warengruppen erst mit den endgültigen Ergebnissen am 9. März verkünden.

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Sprit und Heizöl treiben Inflationsrate nach oben

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Auch Nahrungsmittel sind deutlich teurer

Kommentare zu " Steigende Energiekosten: Sprit und Heizöl treiben Inflationsrate nach oben"

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  • Sprit und Heizöl treiben Inflationsrate nach oben
    DAS steht tatsächlich im Handelsblatt?
    Ich glaube es nicht!
    Zum Glück musste der gute Roland Baader das nicht mehr miterleben.
    Es ist natürlich in Wirklichkeit so, dass die ungehemmte Vermehrung ungedeckten Papiergeldes (=INFLATION!) die Verbrauchspreise nach oben treibt!!!

  • Die NSU-Bananenrepublik entzieht mir mit Lug und Betrug den Führerschein.OPEC verhundertfache den Ölpreis,Gott vergelts.
    Shalom i Spiritus Sancti Vatikan,God Bless Barack Obama!!!
    "Israel,Vatikan,USA haltet mir das Hakenkreuz-Al-Qaida-Sympathisanten-Dreckdeutsch vom Hals".
    Vom Staats-üblichen Schizoid,Schwul,Lug-Betrugs-Antonym betroffen und mit Viren,Poison-Gas attackiert:Ehre gebührt Denen welche Staatliche Verfolgung gnadenlos bekämpfen,wo immer sie auch Stattfindet.Yes,We Can.Never Forget.Never Forgive!!!

  • Keine Sorge, unsere Steuern werden in der Regel natürlich prozentual angesetzt. D.h. mit jeder Verteuerung verdient der Staat kräftig mit, oder seine Steuereinnahmen verlieren zumindest nicht an Kaufkraft - und das wäre ja wirklich tragisch wenn das jemals passieren würde.

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