Steigende Indizes Wachstum in der Euro-Zone beschleunigt sich

Die längste Rezession in der Geschichte der Währungsunion ist überwunden, nun zieht das Wachstum kräftig an: Ein Einkaufsmanagerindex sieht die wirtschaftliche Erholung so stark wie seit fast drei Jahren nicht mehr.
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Grund für den Anstieg der Konjunktur war vor allem der starke Dienstleistungssektor und das Wachstum im Wirtschaftsmotor Deutschland: Container im Hamburger Hafen. Quelle: dpa

Grund für den Anstieg der Konjunktur war vor allem der starke Dienstleistungssektor und das Wachstum im Wirtschaftsmotor Deutschland: Container im Hamburger Hafen.

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LondonDie Wirtschaft in der Euro-Zone zeigt seit Jahresanfang deutliche Lebenszeichen. Nach einer Umfrage des Finanzinformationsdienstleisters Markit beschleunigte sich das Wirtschaftswachstum in den Ländern der Währungsunion im Februar so stark wie zuletzt vor 32 Monaten. Die EU-Statistikbehörde Eurostat teilte zudem mit, dass die Einzelhandelsumsätze im Januar um 1,6 Prozent gestiegen seien, nach einem Rückgang von 1,3 Prozent im Monat zuvor.

Seit dem Ende der längsten Rezession in der Geschichte der Währungsunion im vergangenen Sommer war die wirtschaftliche Erholung nur schleppend vorangegangen. Im letzten Quartal 2013 betrug das Wachstum 0,3 Prozent. Die Zahlen vom Mittwoch wiesen jedoch darauf hin, dass es nun Fahrt aufnimmt.

Der vom privaten Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg im Februar auf 53,3 Punkte, von 52,9 im Vormonat. Jeder Wert über 50 zeigt ein Wachstum an. Grund für den Anstieg war vor allem der starke Dienstleistungssektor und das Wachstum im Wirtschaftsmotor Deutschland.

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