Steigerung auf 327,0 Mill. Barrel
Ölpreis fällt nach US-Lagerbestandsdaten

Die Öllagerbestände in den USA sind um 2,6 Mill. Barrel auf 327,0 Mill. Barrel gestiegen. Nach der Bekanngabe fiel der Preis für Rohöl auf weniger als 49 Dollar. Der Dax legte zu.

HB WASHINGTON. Die Lagerbestände verzeichneten damit den elften Anstieg in zwölf Wochen. Wie das Department of Energy (DoE) mitteilte, verringerten sich die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl um 0,3 Mill. Barrel auf 102,3 Mio Barrel. Die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin stiegen um 2,2 Mill. Barrel auf 213,5 Mio Barrel.

Die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien belief sich auf 91,7 Prozent nach 91,3 Prozent in der Vorwoche. Die Rohölimporte verringerten sich um 0,604 Mill. Barrel pro Tag (bpd) auf 10,259 Mill. bpd, die strategische Ölreserve stieg um 0,5 Mill. Barrel auf 691,2 Mill. Barrel.

Als Reaktion auf die deutlich gestiegenen US-Lagerbestände wurde der Rohölpreis gedrückt. Auch der Deutschen Aktienindex (Dax) erhielt nach der Bekanntgabe der Daten Auftrieb. Der deutsche Leitindex legte bis zum späten Nachmittag 0,3 Prozent auf 4255 Punkte zu.

Vor der Veröffentlichung der Lagerbestände hatte das Börsenbarometer kaum verändert notiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) US-Leichtöl fiel in Reaktion auf die Daten um bis zu 70 US-Cent auf weniger als 49 Dollar. Experten rechnen nun mit einer weiteren Entspannung beim Ölpreis.

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