Stellenabbau
US-Wirtschaft verliert mehr Jobs

Der Stellenabbau geht in den USA überraschend drastisch weiter. Die Wirtschaft hat im September so viele Jobs gestrichen wie seit rund fünfeinhalb Jahren nicht.

HB WASHINGTON. Außerhalb der Landwirtschaft sei die Beschäftigtenzahl um 159 000 zum Vormonat zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Dies ist der stärkste monatliche Beschäftigungsrückgang seit März 2003. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 100 000 Stellen gerechnet.

Der Beschäftigungsabbau für die Vormonate August und Juli wurde unterdessen etwas schwächer als bislang berechnet ausgewiesen. Insgesamt war der Beschäftigungsabbau in den beiden Monaten um 4 000 Stellen geringer als bisher ausgewiesen. So betrug der Beschäftigungsabbau im August 73 000 Stellen statt bislang 84 000 Stellen. Der Abbau für Juli wurde hingegen von 60 000 auf 67 000 Stellen revidiert.

Die Arbeitslosenquote blieb im September unterdessen wie erwartet stabil. Die Quote verharrte auf 6,1 Prozent. Das ist der höchste Stand seit September 2003. Die Stundenlöhne legten nicht so stark wie erwartet zu. Sie stiegen um 0,2 Prozent auf 18,17 US-Dollar je Stunde, wohingegen Volkswirte mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit sank von 33,7 Stunden im Vormonat auf 33,6 Stunden.

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