Steuerschätzer sagen höhere Einnahmen vorher
Steuereinnahmen sprudeln 2007 munter weiter

Der Staat wird nach Berechnungen einzelner Steuerschätzer im laufenden Jahr zwischen 15 und 18 Mrd. Euro mehr verbuchen als bei der letzten Schätzung im Mai prognostiziert.

HB BERLIN. Im kommenden Jahr ist mit rund 20 Mrd. Euro zusätzlich zu rechnen, wie die „Financial Times Deutschland“ aus Kreisen der Steuerschätzer erfuhr.

Der Staat dürfte demnach 2006 mindestens 480 Mrd. Euro einstreichen und im kommenden Jahr deutlich mehr als 510 Mrd. Euro. An dem Arbeitskreis sind Experten von Bund, Ländern, Gemeinden, der Wirtschaftsforschungsinstitute, der Bundesbank und des Sachverständigenrates beteiligt.

Nach Mitteilung des Bundesfinanzministeriums haben Bund und Länder in den ersten drei Quartalen knapp 23 Mrd. Euro oder 7,8 Prozent mehr eingenommen als im selben Zeitraum 2005. Wenn der positive Trend anhält, könnte das deutsche Haushaltsdefizit dieses Jahr noch unter die Regierungsprognose von 2,6 Prozent rutschen, hatte der Sprecher von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erklärt.

Grundlage der Steuerschätzung ist die neue Wachstumsprognose der Bundesregierung, die am Freitag veröffentlicht worden war. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat darin die Prognose für 2006 um 0,8 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent und die für 2007 um 0,4 Punkte auf 1,4 Prozent angehoben.

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