Stimmungsbarometer
US-Verbrauchervertrauen erholt sich überraschend

Noch im Juni hatte der entsprechende Index den tiefsten Stand seit 16 Jahren markiert, nun hat sich das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung im Juli überraschend gebessert.

HB NEW YORK. Der entsprechende Index stieg auf 51,9 von revidiert 51,0 Zählern im Juni, wie das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 50,0 Punkte gerechnet.

Die nerwartet guten US-Konjunkturdaten gaben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag Auftrieb. Der Dax drehte ins Plus und notierte zuletzt bei 6374 Zählern, 0,4 Prozent über dem Vortagesschluss. Auch der Euro gab kräftig nach.

Der Index der gegenwärtigen Lage verringerte sich leicht auf 65,3 Zähler von 65,4 Punkten. Der Erwartungsindex stieg dagegen auf 43,0 Punkte nach 41,4 Zählern im Juni.

Trotz des jüngsten Anstiegs ist das Stimmungsbarometer seit Juli 2007 auf weniger als die Hälfte gefallen; vor zwölf Monaten hatte es noch bei 111,9 Punkten gelegen. Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

Die US-Wirtschaft hat Ende 2007 deutlich an Fahrt verloren. Viele Experten schließen ein Abgleiten in eine Rezession nicht aus. Konjunktursorgen sind seit Monaten wichtiges Thema an den weltweiten Finanzmärkten.

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