Strafzahlung
Japanische Notenbank hält nicht viel von Strafzins

Die Europäische Zentralbank will erstmals in ihrer Geschichte einen Negativzins einzuführen. Doch einen Strafzins für Geschäftsbanken hält die japanische Zentralbank nicht für ein geeignetes Mittel der Geldpolitik.
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TokioDie japanische Zentralbank hält einen Strafzins für Geschäftsbanken nicht für ein dauerhaft geeignetes Mittel der Geldpolitik. „Negative kurzfristige Zinsen könnten zwar möglich sein, einige Länder haben damit in der Vergangenheit experimentiert“, sagte Notenbankchef Haruhiko Kuroda am Montag in Tokio. „Aber nur in einem gewissen Rahmen und nur für eine begrenzte Zeit.“ Die Folgen eines solchen Schrittes für die Wirtschaft seien unklar.

Die Europäische Zentralbank hat darüber diskutiert, erstmals in ihrer Geschichte einen Negativzins einzuführen. Banken, die Geld bei ihr parken, würden dafür nicht den üblichen Zins bekommen, sondern zu einer Strafzahlung verdonnert. Die Hoffnung dahinter ist, dass die Banken das Geld stattdessen an Unternehmen verleihen und so die Wirtschaft in den Krisenländern wieder in Schwung kommt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Strafzahlung: Japanische Notenbank hält nicht viel von Strafzins"

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  • vielleicht ist der strafzins doch eine gute idee
    gleich 1,6% -ja das hat was-
    so müssten die banken ersteinmal geld einsammeln
    beim sparer(!)
    zu einem "vernüftigen" zins
    dann noch verantwortungsvoll damit umgehen
    (oh gott können die das?)
    z.b. immobilienprojekte richtig bewerten und nicht wegen der vermittlungsprovision allen alles finanzieren
    also
    den ursprünglichen gedanken der bank leben

    die geldmenge die im umlauf ist, ist riesig,
    mehr muss nicht sein

    das geschäft der banken wird härter
    es muss gearbeitet werden
    die umsatz sinkt
    der gewinn steigt
    weil keine so hohen rückstellungen notwendig sind.......

    die abzocker unter den "bänkern" ziehen weiter
    die weltwirtschaft ist gerettet

  • Wirklich grandioser Vorschlag: Wenn Banken keine rentablen Verleihmöglichkeiten sehen ,einen Strafzins einzuführen. Sollte dies "erfolgreich" sein, braucht man sich nur noch über die Kosten notwendiger Rekapitalisierung zu verständigen. Wenn Aktionäre, Bankengläubiger und der betreffende Staat überfordert sind, denn tritt die EU - Gemeinschaft an. Schöne neue Welt!

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