Studie
Handelsdefizit mit China kostet USA 2,3 Millionen Jobs

Das US-Handelsdefizit mit China hat einer Studie zufolge von 2001 bis 2007 zum Verlust von 2,3 Millionen amerikanischen Arbeitsplätzen geführt. Zwei Drittel der Stellen seien in der Industrie verloren gegangen, heiß es in der Untersuchung des linksgerichteten Economic Policy Institute (EPI).

HB CINCINNATI. Fast ein Drittel der Betroffenen hätten einen Hochschulabschluss, was der Vorstellung zuwiderlaufe, dass nur Stellen im unteren Lohnsegment verloren gingen. Wer einen neuen Job finde, erhalte dann im Schnitt 8146 Dollar weniger im Jahr. Die am Mittwoch veröffentlichte Studie wurde zum Teil mit dem Geld amerikanischer Gewerkschaften finanziert.

Die US-Industrie, Arbeitervertreter und zahlreiche amerikanische Politiker werfen China seit längerem vor, sich mit ihrer Währungspolitik einen unfairen Vorteil zu verschaffen. China weist dies zurück. Die Handelsbeziehungen mit China gehören zu den wichtigsten Themen im US-Wahlkampf.

Der Demokrat Barack Obama hat sich für Beschränkungen im Sinne eines "fairen Handels" ausgesprochen. Sein republikanischer Rivale John McCain befürwortet dagegen einen möglichst freien Handel.

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