Studie
Kaufkraft der Deutschen gestiegen

Die Kaufkraft der Deutschen ist in diesem Jahr leicht gestiegen. Allerdings haben die Bürger anderer Länder Europas noch deutlich mehr zur Verfügung.

HB BERLIN. Im Durchschnitt stehen jedem Einwohner jährlich 18 055 Euro zur Verfügung und damit 2,5 Prozent mehr als 2006, wie das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK mitteilte. Damit nimmt die größte Volkswirtschaft des Kontinents in der europäischen Rangliste weiter den zehnten Platz ein.

An der Spitze stehen erneut die Schweiz und Liechtenstein mit einer Kaufkraft von 27.521 Euro, dicht gefolgt von Luxemburg mit 27.395 Euro. Auch in Norwegen, Irland, Dänemark, Island, Großbritannien und Frankreich haben die Einwohner mehr Geld zur Verfügung als in Deutschland.

Immer wohlhabender werden der Studie zufolge die zentral- und osteuropäischen Länder. „So verfügen die Einwohner Budapests über mehr Geld für den Konsum als die Bewohner von Freienbessingen in Thüringen“, hieß es. Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern rund acht Billionen Euro für Konsumausgaben zur Verfügung. Das macht im Schnitt knapp 12.000 Euro pro Kopf. Die niedrigste Kaufkraft haben die Moldawier mit 685 Euro.

Als Kaufkraft definiert die GfK das Netto-Jahreseinkommen. Arbeitslosengeld, Kindergeld, Renten und andere staatliche Transferleistungen werden mitgezählt.

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