Studie
Lebensmittelpreise steigen weiter

Die Lebensmittelpreise werden einer Studie zufolge weltweit steigen. Doch die zuletzt immer angeführte steigende Nachfrage aus Schwellenländern ist demnach nicht alleinige Ursache.

HB PEKING. Die Nachfrage aus Schwellenländern wie China und Indien sowie der Klimawandel sorgen für den Zuwachs, wie das Nahrungsmittelpolitik-Forschungsinstitut IFPRI berichtete. Institutsdirektor Joachim von Braun sagte vor Journalisten in Peking, die Zeit fallender Nahrungsmittelpreise könnte nach mehreren Jahrzehnten vorbei sein. Die Agrarproduktion sei heute anfälliger für Klimaveränderungen.

Der Studie zufolge könnten Hunger und Unterernährung in armen Ländern wie in Afrika zunehmen. Diese würden vermehrt von Importen abhängig sein. Wegen der Erderwärmung könnte die Agrarproduktion bis zum Jahr 2020 weltweit um 16 Prozent sinken und zum Beispiel Weizen aus Afrika fast verschwinden. Die steigenden Preise führen die Forscher unter anderem auf die wachsende Nachfrage nach Fleisch und Milch sowie nach Biokraftstoffen zurück.

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