Tarifkonflikt
Einzelhandel sorgt sich um Weihnachtsgeschäft

Im Tarifkonflikt des Einzelhandels geht es weder vor noch zurück. Doch eine Einigung drängt. Denn das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. Wenn bis dahin keine Einigung steht, drohen Einbußen und genervte Kunden.
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BerlinDer deutsche Einzelhandel sorgt sich angesichts des andauernden Tarifkonflikt um sein Weihnachtsgeschäft. „Streiks vor Weihnachten schaden den Firmen, ihren Mitarbeitern und Kunden“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE, Stefan Genth, der „Bild“-Zeitung (Samstagausgabe). Im Tarifkonflikt des Einzelhandels, der auf regionaler Ebene geführt wird, gibt es seit Monaten kein Vorankommen. Neben mehr Geld für die Beschäftigten geht es um die Forderung der Arbeitgeber, den Manteltarif zu modernisieren.

Zuletzt waren in der vergangenen Woche in Bayern und Hamburg Verhandlungen ohne konkrete Ergebnisse geblieben – mittlerweile in der jeweils fünften Runde. Derweil setzt die Gewerkschaft Verdi ihre Warnstreiks fort.

Im bayerischen Einzelhandel wurde noch nicht einmal ein neuer Termin für eine sechste Runde vereinbart. Es bleibe noch die Möglichkeit, dass in einem anderen Bundesland eine Lösung gefunden wird, auf deren Grundlage die Verhandlungen weitergehen könnten, , hatte Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer am Donnerstag gesagt. „Ansonsten sind Streiks im Weihnachtsgeschäft nicht mehr auszuschließen.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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