Tendenz positiv
Deutsche Wirtschaft hält sich wacker

Die weltweiten Krisen haben die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal deutlich ausgebremst. Doch die Grundtendenz ist nach Einschätzung der Bundesbank weiterhin positiv – unter anderem dank konsumfreudiger Verbraucher.
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Frankfurt/MainDie Bundesbank wertet das schwache zweite Quartal als Ausrutscher für die deutsche Wirtschaft. Der Ausblick habe sich eingetrübt, die Grundtendenz bleibe aber positiv, schreibt die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Zwar belaste etwa der Ukraine-Konflikt die Geschäftsaussichten: „Die konjunkturellen Aussichten der deutschen Wirtschaft haben sich nach der Jahresmitte durch die Häufung ungünstiger Nachrichten aus dem internationalen Umfeld eingetrübt.“

Doch die Stimmungseintrübung erfolge „von einem hohen Niveau aus, was im Verbund mit der nach wie vor grundsätzlich aufwärtsgerichteten Binnennachfrage gegen eine konjunkturelle Richtungsänderung spricht“. Die Aussichten für die Bauwirtschaft seien „jedenfalls nach wie vor günstig und die Konsumlaune der privaten Haushalte blieb von den erhöhten Konjunkturrisiken bislang unbeeindruckt“.

Das zweite Quartal hatte für die deutsche Wirtschaft den befürchteten Rückschlag gebracht. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte zum Vorquartal um 0,2 Prozent – das erste Minus seit Anfang 2013.

Die Investitionsausgaben der Unternehmen für neue Ausrüstungen erreichten nach Einschätzung der Bundesbank im Frühjahr „wohl nicht ganz das Volumen der Wintermonate“. Klar unter dem wegen des milden Winters starken ersten Quartal 2014 lagen die Bauinvestitionen. Der private Konsum in Deutschland dürfte nach Einschätzung der Bundesbank im zweiten Jahresviertel erneut zugelegt haben.

Positive Signale für die Exportnation Deutschland kommen aus wichtigen Absatzmärkten. Die Weltwirtschaft insgesamt „scheint gut in das zweite Halbjahr gestartet zu sein“, heißt es im Monatsbericht der Bundesbank. „Für den Euro-Raum zeichnet sich nach dem Stillstand im zweiten Quartal ab, dass die gesamtwirtschaftliche Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen, aber wohl nicht das im Frühjahr vielfach prognostizierte Tempo erreichen wird.“ Auffällig sei allerdings, dass die Ausfuhren nach Russland bereits seit Anfang vorigen Jahres tendenziell rückläufig waren. "Offensichtlich haben sich die Rahmenbedingungen für einen prosperierenden Handel mit Russland nicht erst seit der Ukraine-Krise verschlechtert", folgern die Volkswirte der Bundesbank.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wir warten einfach mal 4 Wochen ab denn an der Ukrainekrise, in Verbundung mit Russland , hängt eine ganze Menge von unserer Wirtschaft !

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