Teuerung lässt leich nach
Inflationsrate im Euro-Raum fällt

Sinkende Ölpreise haben die Inflation im Euro-Raum im August gedämpft. Nach dem Rekordniveau im Juli ging die Teuerungsrate im August wieder etwas zurück. Nach wie vor liegt die Inflationsrate aber deutlich über dem von der Europäischen Zentralbank angestrebten Wert.

HB BRÜSSEL. Die Verbraucherpreise stiegen um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Brüssel nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Im Juni und Juli war die Teuerungsrate auf das Rekordniveau von 4,0 Prozent gestiegen. Von Reuters befragte 49 Analysten hatten diesmal 3,9 Prozent vorhergesagt.

Der Rückgang hatte sich abgezeichnet, nachdem die Teuerung in mehreren Ländern nachgelassen hat. In Deutschland sank die Inflationsrate von 3,3 auf 3,1 Prozent, in Belgien von 5,91 auf 5,39 Prozent. Hauptgrund dafür ist der gesunkene Ölpreis. Ein Fass kostet derzeit rund 30 Dollar weniger als Mitte Juli, als mit 147 Dollar ein Rekordhoch erreicht wurde. Details will Eurostat am 16. September nennen.

Trotz des leichten Rückgangs liegt die Inflationsrate noch immer etwa doppelt so hoch wie von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebt. Die Währungshüter sehen stabile Preise nur bei Raten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.

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